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    <title>bionautik (Rubrik:Papiergedanken)</title>
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    <description>to boldly go where no bio has nauted before</description>
    <dc:publisher>bionaut</dc:publisher>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
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    <title>bionautik</title>
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  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/467787/">
    <title>Zwodoppelnullf&amp;uuml;nf</title> 
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    <description>So, Weihnachten ist vorbei, das neue Jahr hat begonnen, H&amp;ouml;hen und Tiefen wurden und werden noch durchgemacht und der Fr&amp;uuml;hling ersehnt. Das Alte soll ruhen und das Neue endlich kommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwodoppelnullf&amp;uuml;nf soll ein besseres Jahr werden und die Zeit ist knapp. Ich stehe am Anfang eines neuen Lebens und der Scheideweg sagt ganz klar: &quot;aufw&amp;auml;rts&quot; oder &quot;abw&amp;auml;rts&quot;! Kein &quot;dazwischen&quot; mehr! Kein &quot;rumgurken&quot;! &quot;Entweder - Oder&quot;; der Mittelweg ist nicht mehr m&amp;ouml;glich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist eine spannende, unruhige Zeit; was die Zukunft bringt weiss ich nicht (mehr) - die Vergangenheit hat lange genug an mir gezerrt und gezogen und wenn das Schicksal will, dass es nach unten geht, dann soll es eben so sein und ich werde mich damit arrangieren m&amp;uuml;ssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es mit dem bioblogg weitergeht, weiss ich jetzt noch nicht; den Druck, den es zeitweilig erzeugt hat, gibt es aber nun nicht mehr. Es kostet mehr Zeit und Kraft, ein &amp;ouml;ffentliches Leben zu f&amp;uuml;hren, als einem anfangs bewusst ist. Auch, wenn ich im Vergleich mit anderen Bloggern noch nicht sehr lange blogge, so glaube ich, diesen Umstand richtig erkannt zu haben - zumindest richtig f&amp;uuml;r mich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schreibe viel im Moment, aber ich schreibe nun viel mehr privat, auf ein Blatt Papier, mit Stift und Tinte. Das Schreiben drau&amp;szlig;en in der Welt, unterwegs und nicht alleine zu Hause vor dem Rechner sitzend. Und ich habe den Dialog wiederentdeckt, das Schreiben im direkten Austausch mit einem lieben Menschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Wochen habe ich eigentlich nur deshalb emotional so gut &amp;uuml;berlebt, weil ich im direkten Kontakt mit lieben Menschen stand; mein Blogg h&amp;auml;tte diese Funktion nicht erf&amp;uuml;llen k&amp;ouml;nnen... es w&amp;auml;re blo&amp;szlig;es Ventil gewesen, aber es h&amp;auml;tte mir nicht die Kraft geben k&amp;ouml;nnen, die ich so dringend gebraucht habe.</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2005-01-11T13:29:35Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/452134/">
    <title>Liebe Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e</title> 
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    <description>Ich w&amp;uuml;nsche allen ein frohes Fest, sch&amp;ouml;ne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Leider konnte ich die letzen Wochen nicht viel schreiben und lesen, aber ich hoffe, im n&amp;auml;chsten Jahr geht&amp;acute;s wieder regelm&amp;auml;&amp;szlig;iger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz besonders liebe Gr&amp;uuml;&amp;szlig;e m&amp;ouml;chte ich an blanca, marie, desideria und den K&amp;auml;pt&amp;acute;n senden. Lasst es euch gut gehen. :-)  Wir schreiben und lesen uns im neuen Jahr wieder.</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-24T15:47:41Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/427753/">
    <title>Damals, als wir alle noch ganz klein waren ...</title> 
    <link>http://bioblogg.twoday.net/stories/427753/</link>
    <description>... da haben wir unseren Eltern und Gro&amp;szlig;eltern, Onkel und Tanten und &amp;uuml;berhaupt jedem, der uns geliebt hat, etwas selbst gebasteltes oder gemaltes geschenkt, und wir haben viel Zeit, Liebe und Zuneigung in diese Dinge hineingelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im &lt;i&gt;virtuellen&lt;/i&gt; Leben geht das wieder - so wie damals eben. Denn alles, was ich meinen Stammlesern und bioblogg-Freunden schenken k&amp;ouml;nnte, w&amp;auml;re etwas selbst gebasteltes oder gemaltes sozusagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat keinerlei Geldwert und es kostet auch nichts - nur etwas von meiner Zeit. Ich dachte mir, es w&amp;auml;re jetzt eine gute Gelegenheit, um meine Zuneigung und Dankbarkeit meinen Lesern und Online-Freunden gegen&amp;uuml;ber kund zu tun - und zwar so wie damals als wir alle noch ganz klein waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Leserschaft soll sich bei mir wohlf&amp;uuml;hlen und sich an einem kleinen Engel oder einer Schneeflocke erfreuen. Mal schauen, was mir bis Weihnachten noch so alles einf&amp;auml;llt. :o)</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-05T11:27:48Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/426414/">
    <title>Mid-Life walking</title> 
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    <description>Ob ein Freund ein Freund f&amp;uuml;r&amp;acute;s Leben ist, weiss man ganz sicher erst am Ende des Lebens; vorher hofft man nur oder w&amp;uuml;nscht es sich; manchmal sind die Anzeichen daf&amp;uuml;r gro&amp;szlig;, manchmal kleiner. Man sch&amp;ouml;pft aus seiner Erfahrung, aber man kann sich auch leicht t&amp;auml;uschen. Ausserdem schreitet man ja auch selbst best&amp;auml;ndig voran im Leben - und alle um einen herum tun das ebenfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal geht man l&amp;auml;ngere Zeit dieselbe Strasse entlang, manchmal kommt man an eine Kreuzung und verabschiedet sich - und wenn man Gl&amp;uuml;ck hat, trifft man sich an einer anderen Kreuzung mal wieder und geht auch wieder ein St&amp;uuml;ck zusammen. Auch sind manche Strassen breiter, manche ganz schmal. Mal geht man hintereinander, mal nebeneinander. Oft ist es dieselbe Richtung, aber der eine l&amp;auml;uft auf der linken und der andere auf der rechten Seite, weil jeder sich f&amp;uuml;r andere Schaufenster interessiert. Es gibt auch welche, die mitten auf der Strasse laufen, weil &quot;no risk - no fun&quot;. ;-) Es kommt auch vor, dass der eine pl&amp;ouml;tzlich kehrt macht und man selbst kann nur traurig winken. Mal rennt der eine, mal schleicht der andere umher. Dass man Arm in Arm, H&amp;auml;ndchenhaltend, einfach miteinander scherzend und lachend oder ernste Gespr&amp;auml;che f&amp;uuml;hrend eine Zeit lang zusammen den Weg des Lebens geht, kommt auch vor. Manche brauchen gar keinen Partner als Gef&amp;auml;hrten, andere f&amp;uuml;hlen sich in einer Gruppe sicherer. Auf den steilen Abschnitten des Weges tun sich die einen schwerer als andere. Die M&amp;ouml;glichkeiten sind unbegrenzt auf dem Weg des Lebens.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
All das spielt aber eigentlich nicht so die gro&amp;szlig;e Rolle, denn das Wichtigste ist, dass man seinen eigenen, individuell stimmigen Weg zu gehen weiss und die Gef&amp;auml;hrten auf dem Weg des Lebens so nimmt, wie sie sind; denn eigentlich erwartet und w&amp;uuml;nscht man sich das ja von seinen Gef&amp;auml;hrten ebenfalls. Man sollte auch nicht ausser Acht lassen, dass ein synchrones Tempo bereits bei zwei Menschen nur ganz, ganz selten zu finden ist, und dass nicht jeder mal kurz auf einen warten wird oder sogar ein paar Schritte zur&amp;uuml;ckzugehen bereit ist, um einem wieder auf die Beine zu helfen (z. B. wenn man gestolpert ist oder gar schlimmeres). Aber wenn man einen angenehmen Gef&amp;auml;hrten gefunden hat, dann ist es manchmal durchaus interessant, auch mal die eine oder andere Abzweigung ein St&amp;uuml;ck mitzugehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man einen neuen, interessanten Weg f&amp;uuml;r sich entdeckt, ist ziemlich gross, wenn man mit jemandem geht, der ein passender Weggef&amp;auml;hrte zu sein scheint. Man kann n&amp;auml;mlich nie wissen... ;-) Und zur&amp;uuml;ckgehen oder die n&amp;auml;chste Abzweigung zur Hauptstrasse nehmen kann man ja immer noch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Perfekt ist niemand; Menschen schon gar nicht. Und Zeit spielt oftmals gar keine Rolle in Bezug auf Freundschaften. Man kann jemanden Jahre und Jahrzehnte kennen und doch nichts von ihm wissen (auch, wenn man es immer geglaubt hat) und manchmal trifft man jemanden, da hat man das Gef&amp;uuml;hl, dass man ihn schon Jahre kennt - und dabei hat man ihn erst vor 6 Wochen das erste Mal getroffen. Das Herz weiss meistens mehr als der Kopf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist einzig und allein, dass man ist, wie man eben ist und die anderen sein l&amp;auml;sst, wie sie sind; es spielt auch keine Rolle, was andere &amp;uuml;ber einen denken oder was man f&amp;uuml;r sie ist - das ist die Sache der anderen. Wer oder was man wirklich ist, entscheidet man ganz f&amp;uuml;r sich alleine; damit haben die anderen &amp;uuml;berhaupt nichts zu tun (auch, wenn die das denken m&amp;ouml;gen und auch, wenn man das selbst oft denkt). Je mehr man die Ansichten der anderen Menschen auch bei den anderen bel&amp;auml;sst, desto weniger macht man sich auch davon abh&amp;auml;ngig und findet so viel schneller heraus, was man f&amp;uuml;r sich selbst ist oder sein will. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man wird auch &amp;uuml;ber kurz oder lang genau das ausstrahlen, was aus einem selbst kommt und nicht das, was von aussen auf einen projiziert oder gespiegelt wird. Man wird dann ein leuchtender, funkelnder Stern am Himmel sein, wie die Sonne, die aus sich heraus von ganz alleine voller Glanz und golden erstrahlt und alles um einen herum erleuchtet - und man ist nicht mehr l&amp;auml;nger ein in Wahrheit kalter und dunkler Mond, der lediglich das Licht der umgebenden Sonnen zu reflektieren weiss, um dennoch bloss farblos, kalt und blass in Erscheinung zu treten.</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-03T17:04:58Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/425025/">
    <title>Schmiedekunst</title> 
    <link>http://bioblogg.twoday.net/stories/425025/</link>
    <description>Das Finden einer individuellen Wahrheit ist wie das geduldige Schmieden eines Schwertes aus geschmolzenem Schmerz. Die Verletzungen, die man erlitten hat, sind Verh&amp;auml;rtungen im Herzen und in der Seele. Je mehr sie sich ver--h&amp;auml;rten, desto gr&amp;ouml;&amp;szlig;er ist die Gefahr, dass wir daran zer--brechen. Sie m&amp;uuml;ssen geschmeidig werden, zu gl&amp;uuml;hen beginnen und sich verfl&amp;uuml;ssigen, denn erst dann kann man damit beginnen, etwas Neues, Gutes daraus zu formen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Hammer seiner eigenen inneren Verweigerung in der ge--rechten Hand und dem Amboss des bisherigen Erduldens und Ertragens, schmiedet man sich sodann eine neue Waffe f&amp;uuml;r die zuk&amp;uuml;nftigen Herausforderungen des Lebens. Gest&amp;auml;rkt durch den Drang, sich zu ent--wickeln und immer wieder Schritt f&amp;uuml;r Schritt weiterzugehen, veredelt mit Ein- und Klarsicht und gel&amp;auml;utert durch wahrhaftige Aufrichtigkeit sich selbst gegen&amp;uuml;ber erh&amp;auml;lt man am Ende ein m&amp;auml;chtiges, sehr starkes und dennoch geschmeidiges Schwert, mit dem man es selbst mit den dunkelsten D&amp;auml;monen und feurigsten Drachen, die in einem selbst wohnen und die &amp;uuml;berall um uns herum lauern, jederzeit aufnehmen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und mit jedem weiteren Schwert, das man aus seinem Schmerz geschmiedet hat, wird man immer f&amp;auml;higer, ohne innere und &amp;auml;u&amp;szlig;ere Verh&amp;auml;rtungen mutig und offenen Herzens dem Leben ins Angesicht blicken zu k&amp;ouml;nnen; erf&amp;uuml;llt von Gleichmut und mit einem Verst&amp;auml;ndnis f&amp;uuml;r unsere Mitmenschen, das auf der Basis unserer eigenen Erfahrungen entstanden ist, wird man aus einer inneren St&amp;auml;rke heraus g&amp;uuml;tig, liebevoll und gelassen durch die Welt und das Leben wandern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es keine Feinde mehr gibt, dann kann man auch nicht mehr verlieren.</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-02T15:53:56Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/425022/">
    <title>Private party</title> 
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    <description>Es gibt Zeiten und Ereignisse, wo die Dinge, die in einem gerade wirken und arbeiten, eher auf ein privates St&amp;uuml;ck Papier geh&amp;ouml;ren, damit sie ihre Kraft f&amp;uuml;r einen richtig ent--falten k&amp;ouml;nnen; ent--falten wie ein St&amp;uuml;ck Papier eben. Denn die gesch&amp;ouml;pfte Kraft w&amp;uuml;rde schlichtweg durch das mit--teilen an andere ge--teilt werden. Manchmal kann einem auch kein anderer Mensch helfen, die erforderliche Klarheit zu bekommen. Gedanken und Worte m&amp;uuml;ssen erstmal nur f&amp;uuml;r sich selbst gefunden werden und da bringt &amp;Ouml;ffentlichkeit mehr Ablenkung als Fokusierung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schreibe inzwischen sehr, sehr vieles zwar auf - aber nicht unbedingt in mein bioblogg. Daher heisst die pers&amp;ouml;nlichste Rubrik in meinem Blogg auch Papiergedanken, weil n&amp;auml;mlich vieles davon (wenn auch nicht alles) vorher mal sehr privat war, auf einem schlichten Papier stand und erst kurze oder lange Zeit sp&amp;auml;ter in mein Blogg gewandert ist. Und zwar erst, nachdem es mir geholfen hat, klarer zu sehen und nachdem es untrennbar mit mir verschmolzen ist - unangreifbare, individuelle Wahrheit f&amp;uuml;r mich allein. Wenn ein Leser meines Bloggs dann sp&amp;auml;ter ebenfalls damit etwas anzufangen weiss, dann ist das um so besser; wenn nicht, dann ist auch das f&amp;uuml;r mich absolut in Ordnung.</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-12-02T15:51:01Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/420113/">
    <title>Macht nix</title> 
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    <description>Eines der ganz gro&amp;szlig;en &amp;Uuml;bel der Menschheit ist die &lt;i&gt;Macht&lt;/i&gt; und die Gier danach. &lt;i&gt;Macht&lt;/i&gt; kann nur entstehen, wenn man sie jemandem verleiht oder gleich ganz gibt; man verleiht sie, aber man bekommt sie sowieso nie zur&amp;uuml;ck; wenn man sie gibt, hat sie der andere und man selbst hat in der Regel nix mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon komisch: wenn ich jemandem was leihe und krieg&amp;acute;s nicht mehr zur&amp;uuml;ck, dann verleih ich an diese Person nie wieder was. Bei der &lt;i&gt;Macht&lt;/i&gt; ist das aber anders. Wir verleihen sie st&amp;auml;ndig - oft ohne es &amp;uuml;berhaupt zu wissen und bewusst wahrzunehmen - und verleihen oder geben anderen &lt;i&gt;Macht&lt;/i&gt; &amp;uuml;ber uns. Und die, die sie bekommen, geben sie nie zur&amp;uuml;ck, missbrauchen sie eigentlich immer (meistens vor allem gegen uns) und wollen auch immer mehr davon. &lt;i&gt;Macht&lt;/i&gt; akkumuliert sich auch ganz leicht und bekommt schnell willige Helfer, die noch mehr &lt;i&gt;Macht&lt;/i&gt; f&amp;uuml;r andere einsammeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem entsteht aber schon in dem Moment, wo ich jemandem &amp;uuml;berhaupt die &lt;i&gt;Macht&lt;/i&gt; &amp;uuml;bergebe - &amp;uuml;ber mich, &amp;uuml;ber meine Umgebung.  Dabei hat die bei dem anderen &amp;uuml;berhaupt nichts zu suchen und wenn es keine Menschen g&amp;auml;be, die &lt;i&gt;Macht&lt;/i&gt; abgeben oder verleihen w&amp;uuml;rden, dann existierte das ganze Problem &amp;uuml;berhaupt nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sind sooo dumm und sind auch die einzigen Wesen, die &lt;b&gt;nie&lt;/b&gt; aus ihren Fehlern lernen - auch, wenn sie es st&amp;auml;ndig behaupten, unentwegt von sich selber denken und es den anderen Menschen weismachen wollen; &lt;b&gt;es stimmt einfach nicht, dass wir lernf&amp;auml;hig sind. Alle Tatsachen sprechen dagegen!&lt;/b&gt; - - - Und ich bin auch einer davon.</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-29T13:39:20Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/416958/">
    <title>Weisheit</title> 
    <link>http://bioblogg.twoday.net/stories/416958/</link>
    <description>Mit dem Computer geht alles schneller ...&lt;br /&gt;
... es dauert nur ein bischen l&amp;auml;nger!</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-26T13:57:08Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/415059/">
    <title>Dead Poets (2)</title> 
    <link>http://bioblogg.twoday.net/stories/415059/</link>
    <description>Es scheint, als w&amp;uuml;rde damals begonnenes - aber (noch) nicht abgeschlossenes - hoch oben in den L&amp;uuml;ften Warteschleifen fliegen. [Und das offensichtlich schon seit Jahren.] Meine alten Tr&amp;auml;ume sind Flugk&amp;ouml;rpern gleich, sehnlichst darauf wartend, endlich vom Tower die Erlaubnis zur Landung zu erhalten. Jedoch, die Lotsen streiken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Tr&amp;auml;ume fliegen dort oben nur noch mit heisser Luft; ihre Tanks sind schon lange (wie lange? - allzu lange!) leer; viele sind auch bereits verungl&amp;uuml;ckt und liegen nun da - zerschellt ... an den scharfen Kanten indoktrinierter &quot;Vernunft&quot; und Konformit&amp;auml;t. Mahnende Wrackteile, die nunmehr nur noch Trauer in der Gegenwart &amp;uuml;ber die vergebenen Chancen aus der Vergangenheit sind; f&amp;uuml;r immer verloren in den Tiefen der Zeit und Opfer von allzu z&amp;ouml;gerlichen oder gar falschen Entscheidungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich m&amp;ouml;chte nicht undankbar sein. Viele Tr&amp;auml;ume sind sicher gelandet und haben mich zu dem gemacht, was ich heute bin und mir gl&amp;uuml;ckliche Zeiten geschenkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch gleiten viele Tr&amp;auml;ume getragen von Hoffnung dort oben und wollen nach Hause geleitet und also erf&amp;uuml;llt werden; f&amp;uuml;r Trauer sollte ich daher nicht allzu viel Zeit verwenden. Denn Trauer ist wie der Hochnebel, der die Sicht auf die Sterne tr&amp;uuml;bt. Wenn ich meine geduldig gleitenden und manchmal sich m&amp;uuml;hevoll am Schweben haltenden Tr&amp;auml;ume erneut beleben will, muss ich sie hoch oben zwischen den tr&amp;uuml;blichen Wolken auftanken - dort, wo sie leben - und ihnen dadurch neue Kraft geben. Dann werden sicherlich wieder mehr Chancen die eine oder andere Landebahn erleuchten und das heile Ankommen beg&amp;uuml;nstigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eventuell werden noch einige Tr&amp;auml;ume abst&amp;uuml;rzen, weil mir keine Lotsen zur Seite stehen oder ich sie einfach des Bodennebels der Verzweiflung wegen nicht richtig erkennen kann; aber vielleicht darf ich auch bald wieder den einen oder anderen Chancengeber - wild mit Wegweisern winkend - entdecken und so den einen oder anderen Traum verwirklichen. Es w&amp;auml;re so sch&amp;ouml;n. Auch entpuppt sich manches Mal bei n&amp;auml;herem Hinsehen ein vermeintlich abst&amp;uuml;rzender Traum dann doch als brennend-gl&amp;uuml;hende Sternschnuppe, die die Chance auf einen neuen, ver&amp;auml;nderten Wunsch gebiert - der wiederum neue Tr&amp;auml;ume hervorzubringen vermag. Denn nur solange ich tr&amp;auml;ume, werde ich wahrhaftig wach und aktiv sein ... und lebendig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fest steht auch, dass jede noch so kleine wahrgenommene Chance den Nebel am Boden und in den H&amp;ouml;hen lichten wird. Sie wird den Blick auf die vielen Befeuerungen der unz&amp;auml;hligen Landebahnen freilegen, und der Hochnebel der Ungewissheit und Unsicherheit wird dem Funkeln eben jener Sterne - und manchmal auch Schnuppen - weichen, die ich meine Tr&amp;auml;ume nenne.</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-25T09:26:52Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/414853/">
    <title>Dead Poets (1)</title> 
    <link>http://bioblogg.twoday.net/stories/414853/</link>
    <description>Hab mir vor ein paar Tagen seit sehr langer Zeit wieder den &lt;i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/title/tt0097165/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Club der Toten Dichter&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; angeschaut und bin wohl gerade dabei, mich sehr ausf&amp;uuml;hrlich zu erinnern; zu erinnern an lange Vergangenes, Zur&amp;uuml;ckgestelltes und teilweise Vergessenes - sogar Verdr&amp;auml;ngtes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vieles scheint noch gar nicht abgeschlossen, was der Film damals in mir wachger&amp;uuml;ttelt und darum begonnen hatte. Das Gedicht von Frost ... der anregende &lt;a href=&quot;http://bioblogg.twoday.net/stories/397729/#comments&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dialog&lt;/a&gt; dar&amp;uuml;ber mit &lt;a href=&quot;http://desideria.twoday.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Desi-&quot;anstubs&quot;-deria&lt;/a&gt; ;-) ... die seitenlange Stichpunktliste der spontan erwachten Erinnerungen, die ich sogleich anfertigte - all das hat einige angefangene, jedoch noch unvollendete, Werkst&amp;uuml;cke hervorgekramt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Staub der Zeit bedeckt und lieblos vergessen, lagen sie stumm und erflehten doch Geh&amp;ouml;r. Von meiner Erinnerung gerufen, erz&amp;auml;hlten sie mir Geschichten von (noch) nicht verwirklichten Tr&amp;auml;umen, die ich einst hatte und die einen nicht unwesentlichen Teil meiner (Lebens)Energie ausmachten. Mit meiner heutigen Situation im Gespr&amp;auml;ch, brachten diese alten Werkst&amp;uuml;cke gute Gedanken hervor, die viele lang gesuchte Erkl&amp;auml;rungen zu aktuell Unverstandenem beisteuerten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verstehe vieles nun besser.</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-25T05:50:01Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/411625/">
    <title>Reziprok</title> 
    <link>http://bioblogg.twoday.net/stories/411625/</link>
    <description>Wenn man will, dass einen die anderen lieb haben, dann muss man erstmal lernen, sich selber lieb zu haben; die anderen merken das n&amp;auml;mlich unbewusst und denken dann ebenso verborgen: &quot;Wenn er sich nicht mal selbst lieb hat, warum/wie soll ich ihn dann lieb haben (k&amp;ouml;nnen)?&quot; - - - It works both ways ...</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-23T00:42:16Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/408734/">
    <title>Morgen ist auch noch ein Tag</title> 
    <link>http://bioblogg.twoday.net/stories/408734/</link>
    <description>Ich hab einen ganzen Arsch voll an Sachen, &amp;uuml;ber die ich schreiben k&amp;ouml;nnte, wollte, sollte, m&amp;uuml;sste - - - aber erstens f&amp;auml;llt mir grad nix g&amp;acute;scheit formuliertes ein und zweitens muss ich jetzt weg. Das Leben schreit wieder nach mir und magisch ist er, der Ruf des Leben, da drau&amp;szlig;en, von wonderwoman, vom C., von all den anderen Gierigen, Schreienden, Verzweifelten, Lieben. Oder bin ich es nur, der gierig schreiend verzweifelt ist und L(&lt;i&gt;i&lt;/i&gt;)eben sucht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schreib morgen was; bin ja schon froh, all das j&amp;uuml;ngst Verpasste an einem Tag nachgelesen zu haben... hat ganz sch&amp;ouml;n lange gedauert bei all den interessanten Bloggs da drau&amp;szlig;en.</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-20T17:14:12Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/399891/">
    <title>R&amp;uuml;ckblende</title> 
    <link>http://bioblogg.twoday.net/stories/399891/</link>
    <description>&lt;i&gt;Heute ist ein besonderer Tag.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor genau einem Monat habe ich mein Blogg und somit mich mit mir selbst angelegt. Neue Spielsachen sind prinzipiell etwas sch&amp;ouml;nes; vor allem, wenn sie einem helfen, neues zu lernen und/oder zu entdecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anlass entsprechend habe ich ein externes G&amp;auml;stebuch eingebunden, das vor allem f&amp;uuml;r jene Besucher gedacht ist, die vielleicht nicht so gerne kommentieren, aber trotzdem mal Hallo sagen m&amp;ouml;chten. Selbstverst&amp;auml;ndlich d&amp;uuml;rfen sich auch alle anderen G&amp;auml;ste und vor allem alle bioblogg-Freunde und Stammleser darin verewigen; von letzteren - frech wie ich bin - verlange ich es sogar. ;o) Ich freue mich jetzt schon &amp;uuml;ber jeden Eintrag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Was hat mir das Bloggen in den letzten 30 Tagen gebracht?&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, spontan und zu allererst fallen mir die vielen lieben neuen Kontakte ein, die ich durch mein Blogg gewonnen habe. Das Schreiben fokusiert meine Gedanken besser auf nur einen Punkt; es diszipliniert mich. Meine Gedanken schweifen weniger ab und ich lerne mich und was alles in mir steckt, viel besser kennen. Das tut mir gut. Ein Teil meiner anf&amp;auml;nglichen Unsicherheit ist meinem wiedererwachten Selbstbewu&amp;szlig;tsein gewichen; ich blicke viel positiver auf mich und meine Umgebung; entdecke viel Neues an mir, aber auch an allem, was um mich herum so geschieht. Auch das ist sehr gut. Ich habe im Schreiben ein Ventil gefunden, das mir ganz eindeutig gefehlt hat. Eine neue und &amp;uuml;beraus effektive Methode, mir &amp;uuml;ber bestimmte Dinge klar zu werden. Das funktioniert nat&amp;uuml;rlich nicht immer, aber immer &amp;ouml;fter. :-) Aussderm durfte ich viele neue Dinge entdecken: die vielen anderen Bloggs, die vielen Gedanken mir (noch) unbekannter Menschen, die ich sonst niemals erfahren und kennengelernt h&amp;auml;tte oder Murakamis Poesie z. B., die mich inspiriert und meine Sehns&amp;uuml;chte weckt. Kurzum: ich bin sehr zufrieden mit meinem Blogg, denn es macht mich schlichtweg gl&amp;uuml;cklich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Ahnung, warum ich nicht schon viel fr&amp;uuml;her damit angefangen habe. Wahrscheinlich war ich einfach vorher noch nicht so weit. H&amp;auml;tte ich fr&amp;uuml;her damit angefangen, so h&amp;auml;tte ich vielleicht entt&amp;auml;uscht aufgegeben und niemals wieder damit angefangen. Wer weiss...? Aber eines weiss ich; n&amp;auml;mlich dass ich es schon immer gewollt habe, aber auch sehr viel Angst davor hatte. Und diese Angst hat sich geschickt hinter Ausreden und Ausfl&amp;uuml;chten verborgen; gut getarnt eben. &amp;Auml;ngste sind Meister im T&amp;auml;uschen und Tarnen; sie agieren oft im Verborgenen und ihre Verb&amp;uuml;ndeten sind oft Konformit&amp;auml;t, Einsamkeit und - wenn gar nichts mehr geht - Aggressionen. Die Angst zu schreiben habe ich nun nicht mehr und das ist sehr sch&amp;ouml;n. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint f&amp;uuml;r jeden Wunsch den optimalen Zeitpunkt der Verwirklichung zu geben. Gestern erst ist mir das richtig klar geworden, und zwar im Dialog mit &lt;a href=&quot;http://desideria.twoday.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Desideria&lt;/a&gt; in den Kommentaren zu Frosts Gedicht. W&amp;uuml;nsche sollten von ganz alleine in einem wachsen und reifen d&amp;uuml;rfen; gut und gesund gen&amp;auml;hrt von der Sehnsucht nach seiner Erf&amp;uuml;llung, unersch&amp;uuml;tterlich, kraftvoll und tief in einem selbst verwurzelt. Wenn dann der richtige Reifegrad erreicht ist und man nichts zu erzwingen versucht, so &lt;i&gt;weiss&lt;/i&gt; man ganz einfach, dass der geeignete Moment gekommen ist. Man braucht nur wachsam zu sein und sein Herz offen zu halten und es wird einfach passieren; einfach so. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... und dann wird alles gut werden. :-)</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-12T18:14:38Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/397340/">
    <title>Angst?!</title> 
    <link>http://bioblogg.twoday.net/stories/397340/</link>
    <description>Und wandere ich im finsteren Tal, &lt;br /&gt;
So f&amp;uuml;rcht ich mich nicht. &lt;br /&gt;
Denn der finster(st)e Kerl im Tal, &lt;br /&gt;
Das bin ich!</description>
    <dc:creator>bionaut</dc:creator>
    <dc:subject>Papiergedanken</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 bionaut</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-10T20:55:40Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://bioblogg.twoday.net/stories/394359/">
    <title>Ver--zwickt?!</title> 
    <link>http://bioblogg.twoday.net/stories/394359/</link>
    <description>Wo ich so grad dabei bin, alle W&amp;ouml;rter, die mir so in den Sinn kommen, zu zer--legen, und zu guggn, was sich dahinter so alles ver--birgt - was im &amp;Uuml;brigen sehr interessant ist und ziem--lich viel Spass macht - ist mir folgen--der Ge--danke gekommen: mir scheint, dass die Sprache der Schl&amp;uuml;ssel zu unseren Ge--dank--en ist und unsere Ge--dank--en haben an--schein--end einen ziem--lich gro&amp;szlig;en Ein--fluss auf unsere Ge--f&amp;uuml;hle. Hab heute meinen kreativen Tag irgendwie. Naja, man muss die Montage an allen Fronten be--k&amp;auml;mpf--en, sag ich immer. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt bin ich doch glatt bei der Vorsilbe &quot;ver-&quot; h&amp;auml;ngengeblieben. Mir ist aufgefallen, dass alles, was mit &quot;ver-&quot; beginnt, nicht wirklich gut zu sein scheint: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ver--rufen, ver--bl&amp;ouml;det, Ver--dacht, Ver--brechen, ver--brauchen, ver--braten, ver--stauchen, ver--&amp;auml;ppeln, ver--boten, ver--arschen, Ver--sicherung, Ver--waltung, Ver--treter, Ver--tretung, ver--haltensgest&amp;ouml;rt, ver--raten, ver--suchen, Ver--gehen, Ver--gewaltigung, Volks--ver--treter, Ver--handlung, Ver--rat, ver--h&amp;ouml;ren... usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn man sich z.B. ver--h&amp;ouml;rt hat, dann hat man das falsche ge--h&amp;ouml;rt. Wenn man sich den Fuss ver--tritt, dann ist man falsch auf--ge--treten. Aha! Und wie ist das dann bei einem Ver--sprechen? Hat man dann das falsche ge--sprochen? Oder gar beim Ver--lieben?! Hat man dann das falsche ge--liebt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, ich lass in Zukunft das Ver--lieben aus, und fange gleich an richtig zu lieben. Entweder richtig oder g&amp;acute;scheit also.. &amp;auml;h..&amp;acute;ne, das hie&amp;szlig; anders. &lt;br /&gt;
Ah ja. Entweder ganz oder gar nicht! Das war&amp;acute;s. :-)</description>
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