Schmiedekunst
Das Finden einer individuellen Wahrheit ist wie das geduldige Schmieden eines Schwertes aus geschmolzenem Schmerz. Die Verletzungen, die man erlitten hat, sind Verhärtungen im Herzen und in der Seele. Je mehr sie sich ver--härten, desto größer ist die Gefahr, dass wir daran zer--brechen. Sie müssen geschmeidig werden, zu glühen beginnen und sich verflüssigen, denn erst dann kann man damit beginnen, etwas Neues, Gutes daraus zu formen.
Mit dem Hammer seiner eigenen inneren Verweigerung in der ge--rechten Hand und dem Amboss des bisherigen Erduldens und Ertragens, schmiedet man sich sodann eine neue Waffe für die zukünftigen Herausforderungen des Lebens. Gestärkt durch den Drang, sich zu ent--wickeln und immer wieder Schritt für Schritt weiterzugehen, veredelt mit Ein- und Klarsicht und geläutert durch wahrhaftige Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber erhält man am Ende ein mächtiges, sehr starkes und dennoch geschmeidiges Schwert, mit dem man es selbst mit den dunkelsten Dämonen und feurigsten Drachen, die in einem selbst wohnen und die überall um uns herum lauern, jederzeit aufnehmen kann.
Und mit jedem weiteren Schwert, das man aus seinem Schmerz geschmiedet hat, wird man immer fähiger, ohne innere und äußere Verhärtungen mutig und offenen Herzens dem Leben ins Angesicht blicken zu können; erfüllt von Gleichmut und mit einem Verständnis für unsere Mitmenschen, das auf der Basis unserer eigenen Erfahrungen entstanden ist, wird man aus einer inneren Stärke heraus gütig, liebevoll und gelassen durch die Welt und das Leben wandern.
Wenn es keine Feinde mehr gibt, dann kann man auch nicht mehr verlieren.
Mit dem Hammer seiner eigenen inneren Verweigerung in der ge--rechten Hand und dem Amboss des bisherigen Erduldens und Ertragens, schmiedet man sich sodann eine neue Waffe für die zukünftigen Herausforderungen des Lebens. Gestärkt durch den Drang, sich zu ent--wickeln und immer wieder Schritt für Schritt weiterzugehen, veredelt mit Ein- und Klarsicht und geläutert durch wahrhaftige Aufrichtigkeit sich selbst gegenüber erhält man am Ende ein mächtiges, sehr starkes und dennoch geschmeidiges Schwert, mit dem man es selbst mit den dunkelsten Dämonen und feurigsten Drachen, die in einem selbst wohnen und die überall um uns herum lauern, jederzeit aufnehmen kann.
Und mit jedem weiteren Schwert, das man aus seinem Schmerz geschmiedet hat, wird man immer fähiger, ohne innere und äußere Verhärtungen mutig und offenen Herzens dem Leben ins Angesicht blicken zu können; erfüllt von Gleichmut und mit einem Verständnis für unsere Mitmenschen, das auf der Basis unserer eigenen Erfahrungen entstanden ist, wird man aus einer inneren Stärke heraus gütig, liebevoll und gelassen durch die Welt und das Leben wandern.
Wenn es keine Feinde mehr gibt, dann kann man auch nicht mehr verlieren.
bionaut - Do, 2. Dez, 16:53 - Papiergedanken
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