Schweinkram
heise informiert über einen Schnüffeldienst aus den VSA, der Firmen regelmäßig informiert, wenn in Weblogs ihre Namen/Marken oder ihre Produkte Erwähnung finden. Es wundert einen irgendwie auch nicht, dass ebenfalls angeboten wird, sich zusätzlich darüber informieren lassen zu können, ob Namen/Marken und Produkte der Konkurrenz in Weblogs erwähnt werden.
Ich hab keinen Zweifel daran, dass so ein Dienst auch bald hierzulande an den Start gehen wird. Irgendein besonders großes Dreckschwein wird sich schon finden, der das für die anderen Schweine durchzieht.
Ich hab keinen Zweifel daran, dass so ein Dienst auch bald hierzulande an den Start gehen wird. Irgendein besonders großes Dreckschwein wird sich schon finden, der das für die anderen Schweine durchzieht.
bionaut - So, 14. Nov, 16:19 - 1984 ist heute
6 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
livian - So, 14. Nov, 16:42
ich verstehe die plötzliche aufregung nicht.
leute ("anwälte"), die das netz für auftraggeber nach derlei dingen durchsuchen, gibts doch nachweislich schon seit vielen jahren. dass blogs davon nicht verschont bleiben würden, war logisch.
Bandini - So, 14. Nov, 16:54
Gibt es auch schon automatisiert.
marie__ - So, 14. Nov, 19:04
Es ist schon weitaus fortgeschrittener, als Du es meinst. 1984 war gestern.
kingofmonks - Mo, 15. Nov, 09:36
dreckschwein?
ich finde da nichts schlimmes dabei. wer öffentlich schreibt hinterlässt nun mal spuren. wer das nicht will sollte aufhören zu schreiben.
wenn sich jemand dieser spuren bedient um damit etwas zu tun was seinen vorstellungen entspricht - be my guest. ist er deswegen ein dreckschwein? finde ich nicht. ist jemand der einen unternehmer, der seine idee durchsetzt und damit vielleicht jobs produziert, in einem anonymen blog als dreckschwein beschimpft denn ein dreckschwein? finde ich nicht.
aber ich finde die wortwahl trotzdem unpassend.
wenn sich jemand dieser spuren bedient um damit etwas zu tun was seinen vorstellungen entspricht - be my guest. ist er deswegen ein dreckschwein? finde ich nicht. ist jemand der einen unternehmer, der seine idee durchsetzt und damit vielleicht jobs produziert, in einem anonymen blog als dreckschwein beschimpft denn ein dreckschwein? finde ich nicht.
aber ich finde die wortwahl trotzdem unpassend.
kid37 - Di, 16. Nov, 03:20
Das Argument irgendetwas "schaffe schließlich Jobs" war immer schon ein armseliges. "Ich mach nur meinen Job" ist noch ein viel armseligeres. Hähnchen, die nicht in den "Muser" wollen, sollten aufhören zu gackern. Das Leben kann wirklich sehr einfach sein.
bionaut - Sa, 20. Nov, 04:31
Wortwahl war noch zu harmlos
Wir leben doch angeblich In einer Gesellschaft, in der die sogenannte "Freie Meinungsäußerung" ein Grundrecht - gar ein Menschenrecht - darstellt und somit geschützt und hoch gehalten werden sollte, oder etwa nicht?
Von daher ist für mich alles, das dazu dient, diese in dem Moment mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln einzuschränken, wo sie der Profitgier der modernen Sklavenhalter des Systems im Wege ist, schändlich und verwerflich. Und wer Schändliches und Verwerfliches tut, der ist für mich ein Schwein.
Und wer automatisiert und als Abo beziehbar die modernen Sklavenhalter dahingehend unterstützt, dass diese ihre profitgeilen Interessen uneingeschränkt und brutal durchsetzen können, der ist für mich ebenso uneingeschränkt und brutal eben ein Dreckschwein.
Wir wissen doch alle, wie das funktioniert; die Menschen haben doch alle Angst um ihre Arbeitsplätze und das System begünstigt diejenigen, die die größte Macht und das meiste Geld haben. Jemand sagt oder schreibt etwas, das den "Großen" nicht passt und schon jagen sie ihm einen Haufen Anwälte auf den Hals und gleich ist Ruhe.
Also gibt es nun das Recht auf freie Meinungsäußerung oder nicht? Eher wohl nicht. Und warum? Weil Dreckschweine für die Machtschweine die Drecksarbeit machen und Big-Brother-mäßig alles überwachen und Alarm schlagen, wenn es den Profitinteressen eben dieser "Großen" im Wege steht. Unter der potenziellen Drohung, mit Hilfe von Anwälten (und der Aussicht auf immense Prozesskosten, die sich ein Normalsterblicher sowieso nicht leisten kann) die Existenz derjenigen zu vernichten, die das besagte Recht in Anspruch zu nehmen wagen, wird dieses Recht mehr und mehr ausgehebelt.
"Dreckschweine" ist sogar ein noch viel zu harmlos gewähltes Wort dafür.
PS: Es gibt ja auch schon Fälle, wo Menschen ihrer Bloggs wegen ihre Jobs verloren haben - und die teilweise seit Jahren versuchen, vor Gericht Recht zu bekommen.
Von daher ist für mich alles, das dazu dient, diese in dem Moment mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln einzuschränken, wo sie der Profitgier der modernen Sklavenhalter des Systems im Wege ist, schändlich und verwerflich. Und wer Schändliches und Verwerfliches tut, der ist für mich ein Schwein.
Und wer automatisiert und als Abo beziehbar die modernen Sklavenhalter dahingehend unterstützt, dass diese ihre profitgeilen Interessen uneingeschränkt und brutal durchsetzen können, der ist für mich ebenso uneingeschränkt und brutal eben ein Dreckschwein.
Wir wissen doch alle, wie das funktioniert; die Menschen haben doch alle Angst um ihre Arbeitsplätze und das System begünstigt diejenigen, die die größte Macht und das meiste Geld haben. Jemand sagt oder schreibt etwas, das den "Großen" nicht passt und schon jagen sie ihm einen Haufen Anwälte auf den Hals und gleich ist Ruhe.
Also gibt es nun das Recht auf freie Meinungsäußerung oder nicht? Eher wohl nicht. Und warum? Weil Dreckschweine für die Machtschweine die Drecksarbeit machen und Big-Brother-mäßig alles überwachen und Alarm schlagen, wenn es den Profitinteressen eben dieser "Großen" im Wege steht. Unter der potenziellen Drohung, mit Hilfe von Anwälten (und der Aussicht auf immense Prozesskosten, die sich ein Normalsterblicher sowieso nicht leisten kann) die Existenz derjenigen zu vernichten, die das besagte Recht in Anspruch zu nehmen wagen, wird dieses Recht mehr und mehr ausgehebelt.
"Dreckschweine" ist sogar ein noch viel zu harmlos gewähltes Wort dafür.
PS: Es gibt ja auch schon Fälle, wo Menschen ihrer Bloggs wegen ihre Jobs verloren haben - und die teilweise seit Jahren versuchen, vor Gericht Recht zu bekommen.

















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