Mid-Life walking
Ob ein Freund ein Freund für´s Leben ist, weiss man ganz sicher erst am Ende des Lebens; vorher hofft man nur oder wünscht es sich; manchmal sind die Anzeichen dafür groß, manchmal kleiner. Man schöpft aus seiner Erfahrung, aber man kann sich auch leicht täuschen. Ausserdem schreitet man ja auch selbst beständig voran im Leben - und alle um einen herum tun das ebenfalls.
Manchmal geht man längere Zeit dieselbe Strasse entlang, manchmal kommt man an eine Kreuzung und verabschiedet sich - und wenn man Glück hat, trifft man sich an einer anderen Kreuzung mal wieder und geht auch wieder ein Stück zusammen. Auch sind manche Strassen breiter, manche ganz schmal. Mal geht man hintereinander, mal nebeneinander. Oft ist es dieselbe Richtung, aber der eine läuft auf der linken und der andere auf der rechten Seite, weil jeder sich für andere Schaufenster interessiert. Es gibt auch welche, die mitten auf der Strasse laufen, weil "no risk - no fun". ;-) Es kommt auch vor, dass der eine plötzlich kehrt macht und man selbst kann nur traurig winken. Mal rennt der eine, mal schleicht der andere umher. Dass man Arm in Arm, Händchenhaltend, einfach miteinander scherzend und lachend oder ernste Gespräche führend eine Zeit lang zusammen den Weg des Lebens geht, kommt auch vor. Manche brauchen gar keinen Partner als Gefährten, andere fühlen sich in einer Gruppe sicherer. Auf den steilen Abschnitten des Weges tun sich die einen schwerer als andere. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt auf dem Weg des Lebens.
All das spielt aber eigentlich nicht so die große Rolle, denn das Wichtigste ist, dass man seinen eigenen, individuell stimmigen Weg zu gehen weiss und die Gefährten auf dem Weg des Lebens so nimmt, wie sie sind; denn eigentlich erwartet und wünscht man sich das ja von seinen Gefährten ebenfalls. Man sollte auch nicht ausser Acht lassen, dass ein synchrones Tempo bereits bei zwei Menschen nur ganz, ganz selten zu finden ist, und dass nicht jeder mal kurz auf einen warten wird oder sogar ein paar Schritte zurückzugehen bereit ist, um einem wieder auf die Beine zu helfen (z. B. wenn man gestolpert ist oder gar schlimmeres). Aber wenn man einen angenehmen Gefährten gefunden hat, dann ist es manchmal durchaus interessant, auch mal die eine oder andere Abzweigung ein Stück mitzugehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man einen neuen, interessanten Weg für sich entdeckt, ist ziemlich gross, wenn man mit jemandem geht, der ein passender Weggefährte zu sein scheint. Man kann nämlich nie wissen... ;-) Und zurückgehen oder die nächste Abzweigung zur Hauptstrasse nehmen kann man ja immer noch.
Perfekt ist niemand; Menschen schon gar nicht. Und Zeit spielt oftmals gar keine Rolle in Bezug auf Freundschaften. Man kann jemanden Jahre und Jahrzehnte kennen und doch nichts von ihm wissen (auch, wenn man es immer geglaubt hat) und manchmal trifft man jemanden, da hat man das Gefühl, dass man ihn schon Jahre kennt - und dabei hat man ihn erst vor 6 Wochen das erste Mal getroffen. Das Herz weiss meistens mehr als der Kopf.
Wichtig ist einzig und allein, dass man ist, wie man eben ist und die anderen sein lässt, wie sie sind; es spielt auch keine Rolle, was andere über einen denken oder was man für sie ist - das ist die Sache der anderen. Wer oder was man wirklich ist, entscheidet man ganz für sich alleine; damit haben die anderen überhaupt nichts zu tun (auch, wenn die das denken mögen und auch, wenn man das selbst oft denkt). Je mehr man die Ansichten der anderen Menschen auch bei den anderen belässt, desto weniger macht man sich auch davon abhängig und findet so viel schneller heraus, was man für sich selbst ist oder sein will.
Man wird auch über kurz oder lang genau das ausstrahlen, was aus einem selbst kommt und nicht das, was von aussen auf einen projiziert oder gespiegelt wird. Man wird dann ein leuchtender, funkelnder Stern am Himmel sein, wie die Sonne, die aus sich heraus von ganz alleine voller Glanz und golden erstrahlt und alles um einen herum erleuchtet - und man ist nicht mehr länger ein in Wahrheit kalter und dunkler Mond, der lediglich das Licht der umgebenden Sonnen zu reflektieren weiss, um dennoch bloss farblos, kalt und blass in Erscheinung zu treten.
Manchmal geht man längere Zeit dieselbe Strasse entlang, manchmal kommt man an eine Kreuzung und verabschiedet sich - und wenn man Glück hat, trifft man sich an einer anderen Kreuzung mal wieder und geht auch wieder ein Stück zusammen. Auch sind manche Strassen breiter, manche ganz schmal. Mal geht man hintereinander, mal nebeneinander. Oft ist es dieselbe Richtung, aber der eine läuft auf der linken und der andere auf der rechten Seite, weil jeder sich für andere Schaufenster interessiert. Es gibt auch welche, die mitten auf der Strasse laufen, weil "no risk - no fun". ;-) Es kommt auch vor, dass der eine plötzlich kehrt macht und man selbst kann nur traurig winken. Mal rennt der eine, mal schleicht der andere umher. Dass man Arm in Arm, Händchenhaltend, einfach miteinander scherzend und lachend oder ernste Gespräche führend eine Zeit lang zusammen den Weg des Lebens geht, kommt auch vor. Manche brauchen gar keinen Partner als Gefährten, andere fühlen sich in einer Gruppe sicherer. Auf den steilen Abschnitten des Weges tun sich die einen schwerer als andere. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt auf dem Weg des Lebens.
All das spielt aber eigentlich nicht so die große Rolle, denn das Wichtigste ist, dass man seinen eigenen, individuell stimmigen Weg zu gehen weiss und die Gefährten auf dem Weg des Lebens so nimmt, wie sie sind; denn eigentlich erwartet und wünscht man sich das ja von seinen Gefährten ebenfalls. Man sollte auch nicht ausser Acht lassen, dass ein synchrones Tempo bereits bei zwei Menschen nur ganz, ganz selten zu finden ist, und dass nicht jeder mal kurz auf einen warten wird oder sogar ein paar Schritte zurückzugehen bereit ist, um einem wieder auf die Beine zu helfen (z. B. wenn man gestolpert ist oder gar schlimmeres). Aber wenn man einen angenehmen Gefährten gefunden hat, dann ist es manchmal durchaus interessant, auch mal die eine oder andere Abzweigung ein Stück mitzugehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man einen neuen, interessanten Weg für sich entdeckt, ist ziemlich gross, wenn man mit jemandem geht, der ein passender Weggefährte zu sein scheint. Man kann nämlich nie wissen... ;-) Und zurückgehen oder die nächste Abzweigung zur Hauptstrasse nehmen kann man ja immer noch.
Perfekt ist niemand; Menschen schon gar nicht. Und Zeit spielt oftmals gar keine Rolle in Bezug auf Freundschaften. Man kann jemanden Jahre und Jahrzehnte kennen und doch nichts von ihm wissen (auch, wenn man es immer geglaubt hat) und manchmal trifft man jemanden, da hat man das Gefühl, dass man ihn schon Jahre kennt - und dabei hat man ihn erst vor 6 Wochen das erste Mal getroffen. Das Herz weiss meistens mehr als der Kopf.
Wichtig ist einzig und allein, dass man ist, wie man eben ist und die anderen sein lässt, wie sie sind; es spielt auch keine Rolle, was andere über einen denken oder was man für sie ist - das ist die Sache der anderen. Wer oder was man wirklich ist, entscheidet man ganz für sich alleine; damit haben die anderen überhaupt nichts zu tun (auch, wenn die das denken mögen und auch, wenn man das selbst oft denkt). Je mehr man die Ansichten der anderen Menschen auch bei den anderen belässt, desto weniger macht man sich auch davon abhängig und findet so viel schneller heraus, was man für sich selbst ist oder sein will.
Man wird auch über kurz oder lang genau das ausstrahlen, was aus einem selbst kommt und nicht das, was von aussen auf einen projiziert oder gespiegelt wird. Man wird dann ein leuchtender, funkelnder Stern am Himmel sein, wie die Sonne, die aus sich heraus von ganz alleine voller Glanz und golden erstrahlt und alles um einen herum erleuchtet - und man ist nicht mehr länger ein in Wahrheit kalter und dunkler Mond, der lediglich das Licht der umgebenden Sonnen zu reflektieren weiss, um dennoch bloss farblos, kalt und blass in Erscheinung zu treten.
bionaut - Fr, 3. Dez, 18:04 - Papiergedanken
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