Hab mir vor ein paar Tagen seit sehr langer Zeit wieder den
Club der Toten Dichter angeschaut und bin wohl gerade dabei, mich sehr ausführlich zu erinnern; zu erinnern an lange Vergangenes, Zurückgestelltes und teilweise Vergessenes - sogar Verdrängtes.
Vieles scheint noch gar nicht abgeschlossen, was der Film damals in mir wachgerüttelt und darum begonnen hatte. Das Gedicht von Frost ... der anregende
Dialog darüber mit
Desi-"anstubs"-deria ;-) ... die seitenlange Stichpunktliste der spontan erwachten Erinnerungen, die ich sogleich anfertigte - all das hat einige angefangene, jedoch noch unvollendete, Werkstücke hervorgekramt.
Vom Staub der Zeit bedeckt und lieblos vergessen, lagen sie stumm und erflehten doch Gehör. Von meiner Erinnerung gerufen, erzählten sie mir Geschichten von (noch) nicht verwirklichten Träumen, die ich einst hatte und die einen nicht unwesentlichen Teil meiner (Lebens)Energie ausmachten. Mit meiner heutigen Situation im Gespräch, brachten diese alten Werkstücke gute Gedanken hervor, die viele lang gesuchte Erklärungen zu aktuell Unverstandenem beisteuerten.
Ich verstehe vieles nun besser.